Volksbank Bonn Rhein-Sieg unter Strom!

17. Dez 2013

Auch die größte Genossenschaftsbank der Region, die Volksbank Bonn Rhein-Sieg, ist jetzt unter die Stromproduzenten gegangen. In den letzten Monaten hat die Bank auf den Dächern von vier Filialen die moderne Photovoltaik-Technik installiert.

Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz erklärte anlässlich der Inbetriebnahme der Anlage auf dem Flachdach der Hennefer Filiale am Stadtsoldatenplatz: „Energiesparen und saubere Energiegewinnung sind wichtige gesellschaftliche Themen in Deutschland. Wir sehen uns in der gesellschaftlichen Verantwortung und in der Vorbildfunktion für nachhaltiges Wirtschaften, aber auch der Kostenspar-Effekt ist für uns von großer Bedeutung!“

Im Rahmen des Nachwuchs-Führungskräfte-Trainings hatte sich in den zurückliegenden Monaten eine Arbeitsgruppe mit dem Thema der Nachhaltigkeit beschäftigt. Neben der Solarenergie-Nutzung hat das Projektteam eine Vielzahl weiterer Ansatzpunkte aufgelistet, die in 2014 sukzessive aufgegriffen werden, gab der Vorstands-Chef bekannt.

Den Strom nutzt die Volksbank in ihrer Filiale im Erdgeschoss und den dazu gehörenden Beratungsräumen der Regionaldirektion im ersten Stock des Gebäudes. Wird mehr Energie gewonnen, als die Bank benötigt, erfolge eine Einspeisung ins öffentliche Stromnetz so Alexander von Estermann, Geschäftsführer der nds solarconcept aus Bornheim, die im Auftrag der Volksbank die Anlagen erstellt hat.

Die Volksbank hat neben dem Hennefer Standort weitere drei Filialen in ihrem Geschäftsgebiet (Bornheim-Waldorf, Bonn-Auerberg und Königswinter Stieldorf) mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Das sind 40 Prozent der im Eigentum der Bank befindlichen und für Solarenergienutzung geeigneten Gebäude.

Die Investition betrug rund 170.000 Euro. Ein weiterer Ausbau ist für 2014 und 2015 geplant (2014: Volksbank-Haus Bonn, Rheinaue, Filialen Roisdorf und Bad Godesberg, Moltkeplatz).

Insgesamt verfügen diese vier Solardächer über eine Leistung von 77KW; annährend soviel wie durchschnittlich in 20 Einfamilienhäusern verbraucht wird.

Von den nds-Experten erfuhr die Bank, dass sich zehn der 20 im Eigentum der Bank befindlichen Gebäude rentabel mit Solartechnologie ausstatten lassen. „Wir hätten gerne noch mehr Dächer mit Solar-Panelen in unsere Planung aufgenommen, aber deren Ausrichtung ist nicht immer optimal oder sie sind durch Nachbargebäude und große Bäume zu sehr verschattet.“, erläutert Peter Krüger.